Zeitmanagement für Solopreneure

Zeit besser einteilen: Aber nicht wie die Sonnenuhr, die bekanntlich nur die heiteren Stunden zählt. (Foto: M. Schudel, Kirche von Beggingen im Kanton Schaffhausen)

Obwohl sich der durchschnittliche Arbeitstag eines Festangestellten um die acht Stunden bewegt und jener von Solopreneuren möglicherweise etwas höher liegen dürfte, haben wir keine Zeit. Denn wir haben Unmengen zu tun und enorm viele Prioritäten: Familie, Freunde, Kinder, Sport, Freizeit, Reisen, Termine, Events, Medienkonsum… Zeit ist also rar. Zeitmangel ist IN. Wer zu viel Zeit hat, macht sich verdächtig. Wie also Zeit gewinnen!?

Wie und wo Zeit gewinnen?

Ich nehme mich davon nicht aus und überlege stets, wie ich Zeit gewinnen kann. Seit Beginn meiner Selbständigkeit erfasse ich den zeitlichen Aufwand in einer Tabelle. Das funktioniert prima und hat einige Vorteile. Sie brauchen dazu keine spezifische Software – Excel reicht.

Keine Zeit Tabelle 1-600-1-3

Auf die Viertelstunde genau

Wenn ich Ihnen verrate, dass ich auf die Viertelstunde genau notiere (1), für welchen Kunden ich welche Tätigkeit verrichte, in welchem Social Media ich mich tummle, oder dass ich meine Buchhaltung nachführe, dann finden Sie das bestimmt aufwändig. Ist es aber nicht. Die Liste ist während des ganzen Tages geöffnet und wird vorzu nachgeführt. Ein Vorteil unter andern ist, dass Sie so über eine genauere Abrechnungsgrundlage für einzelne Kunden verfügen (2). Es ist lediglich eine Gewohnheitssache, die Liste à jour zu halten (3).

Zeit ist relativ … schnell vorbei

Ich staune immer wieder, wie rasch die Zeit vergeht: Im Nu sind zwei Stunden vorbei und ich überlege manchmal, was ich denn genau in dieser Zeit erledigt habe. Erstaunlich schnell sind beispielsweise „kurze Pausen“ vorbei: Aus einer Viertelstunde werden plötzlich 20 oder 30 Minuten. Nun, ich bin selber dafür verantworlich. Dieses Vorgehen hilft mir aber, mit der verfügbaren Zeit bewusster umzugehen und mich selber zu kontrollieren.

Prioritäten setzen dank Übersicht

Keine Zeit Tabelle 2-600-4-5

Meine Wundertabelle ist so aufgebaut, dass ich stets auf dem aktuellen Stand meines Arbeitspensums im laufenden Jahr bin (4). Rechne ich die Zahlen in Prozenten zu den Jahresstunden, hilft mir das, meine Prioritäten besser zu setzen (5): Zum Beispiel mehr in die Akquisition zu investieren oder weniger Zeit mit Buchhaltung und Administration zu verbringen oder wieder einmal eine Weiterbildung ins Auge zu fassen.

Nun stelle ich erfreut fest, dass ich bei den Ferien noch arg im Rückstand liege!

Das hole ich nächste Woche nach.

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