Vorwärts machen mit der digitale Kommunikation

Fitter ins 2017 – Die guten Vorsätze für das Neue Jahr beginnen jetzt: Die digitale Transformation der Kommunikation vorantreiben. (Bild: Fotolia)

Ob die betriebliche Kommunikation den Anforderungen des digitalen Wandels gerecht werde, wollte die deutsche Unterenehmensberatung LAUTENBACH SASS anlässlich einer Onlinebefragung  im Juli 2016 wissen. 195 Kommunikatoren aus Klein- und Grossbetrieben, NGO sowie Agenturen nahmen an ihr teil. Fazit: Es gibt immer noch viel zu tun, aber wir packen es hoffnungsfroh an.

Bewegung und Geschwindigkeit gefordert

Die Digitalisierung zwinge Klein- und Grossbetriebe zum Umdenken und zur Neudefinition, obwohl zwei Drittel der Befragten einwenden, dass die Unternehmenskommunikation dadurch nicht grundsätzlich umgekrempelt werde.

Glück gehabt: Das Rad muss also nicht neu erfunden werden.

Fast alle Kommunikationspezialisten betonen hingegen die zunehmende Geschwindigkeit und Flexibilität, mit der sie heute kommunizieren müssten (96 Prozent).

Bewegung ist also gefordert. Oder: Wer nicht fit genug ist, muss es werden.

Fotos und Videos auf dem Vormarsch

Neben der Geschwindigkeit sei die Visualisierung ein bedeutender Veränderungsfaktor: Die Relevanz von Fotos und Videos in der Unternehmenskommunikation betonen 90 Prozent der Befragten.

Das wissen wir schon lang, dass Bilder mehr als Worte sagen.

Texter seien dennoch nicht ganz auf verlorenem Posten, denn drei von vier Teilnehmern attestieren den Bloggern eine zunehmende Bedeutung. Die Relevanz der Printmedien dagegen verliere weiter an Terrain (72 Prozent).

Jupii! Nochmals Glück gehabt. 🙂

Digitales Know-how und strategisches Denken

Mehr digitales Know-how bei Mitarbeitenden und Kadern sei nötig, betonen 75 Prozent. Ebenso viele finden es wichtig, dass die eigenen Mitarbeiter stärker als digitale Kommunikatoren aufträten und mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet würden.

Schulbankdrücken ist wieder angesagt! Keine TV-Serien-Marathone mehr auf Netflix oder Kinox. 🙁

Immer wichtiger werde strategisches Denken, denn die digitale Kommunikation müsse in die betrieblichen Abläufe eingebettet sein. Das bedinge einerseits, dass das Management die digitale Transformation ernsthaft mittrage. Andererseits sollte die Zusammenarbeit und der Wissensaustausch zwischen den Abteilungen besser funktionieren.

Ja, jetzt müssen sich alle damit auseinander setzen. Keine Ausreden mehr!

Fitter werden im 2017

Erstaunlich ist, dass doch gut die Hälfte der Befragten den Reifegrad der digitalen Kommunikation im eigenen Unternehmen als „ungenügend“ beurteilt. Es wundert daher auch nicht, dass die „Digitalstrategie“ weit oben auf der Prioritätenliste der Kommunikatoren steht.

Ob die guten Vorsätze fürs Neue Jahr im nächsten Frühling noch so weit oben stehen?!

Reif genug, um alles zu integrieren

Wenn ich die Resultate dieser Studie mit jenen von früheren Befragungen vergleiche, so fällt mir auf: Einerseits waren viele Unternehmen vor ein oder zwei Jahren noch dabei, sich selber davon zu überzeugen, dass Online- und Contentmarketing für das eigene Unternehmen hinsichtlich Sichtbarkeit und Kundengewinnung einen Nutzen haben und so eine direktere Kundenansprache und -Nähe erzielt werden dürften. Andererseits befand man sich in einer Testphase, ob sich Facebook, Twitter, Instagram oder andere Social Media für den eigenen Betrieb und die Kunden eigneten.

Jetzt scheint man sich – bald, aber noch nicht ganz – reif genug zu fühlen, um alle diese Erfahrungen mit der digitalen Kommunikation in die Unternehmenskommunikation zu integrieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr!

 

Zur Studie Digital Fitness von LAUTENBACH SASS
Zum Artikel Sechs Vorteile von Content Marketing für B2B-Unternehmen
Zum Artikel Was bringen Social Media für KMU?

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