Social Media #instafun

Mit #instafun finden sich aktuell etwas über 11,5 Millionen Einträge auf dem Social Media Instagram. (Logo: Instagram)

Instagram ist erst sechs Jahre alt, verzeichnet aber bereits 500 Millionen Benutzer, die täglich 80 Millionen Bilder und Videos teilen. Schon nach zwei Jahren kaufte Facebook das Social Media für eine Milliarde US-Dollar. Das Geheimnis des rasant wachsenden sozialen Netzwerks: Mit Filtern können Fotos verbessert werden und so Momente schöner in Erinnerung bleiben. Inspirierend ist die aktive Fangemeinde. Eine gute Chance für KMU, die eigene Botschaft und den eigenen Brand zu visualisieren.

Mehr Sichtbarkeit, mehr Geschäftskultur, mehr Loyalität

#instafun

So schön rot behalte ich die 1. Augustfeier in Basel in Erinnerung. Instagram machts möglich. (Foto: M. Schudel)

Seit knapp zwei Jahren können Unternehmen bezahlte Werbung auf Instagram schalten und sich so den Zugang zu neuen Kunden erschliessen:  Dabei geht es um eine erhöhte Sichtbarkeit des Unternehmens im Internet, was wiederum zu mehr Kundennähe und -Loyalität führen soll. Die Ads werden übrigens über den Facebook Power Editor erstellt, wobei Target-Einstellungen u.a. nach Ort, Demographie und Interessen vorgenommen und auch Kampagnen-Resultate überprüft werden können. Es sind verschiedene Ads-Formate möglich: Bilder, Videos und sogenannte „Carousel Ads“, mit denen mehrere Fotos pro Werbesequenz aufscheinen.

Storytelling mit Hashtags und Bildern

#instafun

Da wird der Ausflug an einen Fluss doch gleich zu einem abenteuerlichen Dschungeltrip. (Foto: M. Schudel)

In erster Linie ist Instagram jedoch visuelles Storytelling. Ein Benutzer visualisiert seine persönliche Geschichte, jene seines Unternehmens oder beide zusammen in Bildern  sowie Videos und baut sich gleichzeitig eine Fangemeinde auf, mit der ein reger Austausch in Form von Likes und Kommentaren möglich ist. Besonders wichtig bei Instagram sind die sogenannten Hashtags (#), mit denen Bilder treffend charakterisiert werden. Sie können selbst einige Begriffe begründen und immer wieder in Verbindung mit einem Hashtag verwenden (z.B. #instafun). Manchmal verwendet man diese Hashtags etwas inflationär in der Hoffnung, dadurch mehr Likes zu ergattern.

Aktiver als Facebook und Twitter

Instagram macht süchtig.

Achtung! Die Suchtgefahr ist gross, wenn man auf Instagram herumspielt, denn es können immer noch schönere Effekte erzielt werden (Foto: M. Schudel)

Motive suchen, Fotos schiessen, Bilder bearbeiten, Texte verfassen und Hashtags setzen, erfordern Zeit. Darüber hinaus ist die Bedienung fast ausschliesslich auf Mobilgeräten möglich. Dafür erwartet Sie hier eine aktive Community, die häufiger auf den Like-Button klickt oder Kommentare abgibt als jene auf Facebook und Twitter. Die bessere Wahrnehmung Ihres Unternehmens ist jedoch offensichtlich.  Im Gegensatz zu Facebook sind – abgesehen vom Profilbereich – keine Links im Feed teilbar. Auch Instagram ist eine flüchtige Momentaufnahme, denn die Fotos und Videos wandern im Newsfeed rasch nach unten.

Begeisterung entfachen!?

Bild und Text sollen spassig, provokativ, kreativ und überraschend sein. Eine Herausforderung ist, seinem Unternehmen ein Gesicht, eine Positionierung zu verleihen. Für gewisse Branchen ist es einfacher: Ein Carunternehmen zeigt Fotos von Reisen, ein Nobelrestaurant von erlesenen Gerichten oder ein Supermarkt von seinen Aktionen. Für Dienstleistungsbetriebe wird es schon schwieriger, einen Bezug mit Bildern zu schaffen. Hier sind einige Beispiele:

#instaqualle

Diese Qualle würde sich wohl selber nicht mehr erkennen, wenn sie sich auf Instagram sähe. (Foto: M. Schudel)

Erfolgreiche Accounts zeichnen sich dadurch aus, dass sie übergeordnete, unternehmensrelevante Themen zur Sprache bringen, die  Menschen bewegen: Coca-Cola besetzt „Glück“, der Pharmariese Pfizer „Fortschritte in der Wissenschaft“.

Also, ganz einfach gute Geschichten sowie interessante Case Studies bringen und damit Begeisterung entfachen 🙂 .

Noch ein paar Tipps:

  • Fotos sollen quadratisch sein (640 x 640 Pixel).
  • Im Biolink finden Name, Webadresse, E-Mail, Telefonnummer und ein Kurz-Beschrieb Platz.
  • Eine Recherche nach relevanten Hashtags (#) bringt auch kleinen Betrieben wesentlich mehr Traffic.
  • Mit einem Call-to-Action (CTA) werden Besucher auf den Link in der Bio hingewiesen und zu einem Besuch der Webseite, einer Landingpage oder zu weiteren Handlungen motiviert.
  • Humor in Text und Bild kommt sehr gut an, ebenso Einblicke in das eigene Leben.
  • Kaufen Sie keine Follower: Dahinter stehen lediglich tote Accounts, die Instagram in gewissen Intervallen löscht.
  • Nehmen Sie sich Zeit für gute Fotos und (einigermassen) fehlerfreie  Texte.

Wichtig: Seien Sie nicht eitel und folgen Sie den eigenen Fans. Es gibt ein paar Spezialisten auf Instagram, die einem nur folgen, um sich ein paar Tage später wieder von Ihnen zu verabschieden und so die eigene Fanbasis bei einer gleichzeitig tiefen eigenen Followeranzahl zu erweitern, was ein Gradmesser für die eigene Popularität darstellt 😉 . Ich lösche solche Freundchen postwendend.

Hier gehts zu Instagram

Texte, die Ihre Zielgruppen ansprechen und erreichen: Online- und Printmedien - Unternehmensporträts, Publireportagen, Broschüren, Newsletter, Blogposts. Weitere Infos gerne unter 061 681 38 64.